Erfolgsrezept Tiptopf – die Zutaten für ein schmackhaftes Lehrmittel

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Der Tiptopf, wer kennt ihn nicht? Seit über dreissig Jahren lernen Schülerinnen und Schüler damit das Einmaleins des Kochens. Der Kochbuchklassiker weckt viele Emotionen: Erinnerungen an die Kochschule, die Freude am ersten selbstgemachten Sonntagszopf oder Erfolgsmomente des Teams, welches das Lehrmittel gerade auffrischt. Ein Blick vor und hinter die Kulissen.

Es braucht viele Zutaten, damit ein Lehrmittel wie der Tiptopf entstehen kann. Das Rezept? Teamwork! Das gilt auch für die Neuauflage des Kochbuchklassikers, die 2023 mit neuer Frische und Finesse aufgetischt wird. Damit diese schmeckt, sind viele Komponenten gefragt: Ein fünfköpfiges Projektleitungsteam seitens Verlages arbeitet insgesamt drei Jahre an der neuen Version. Das Ziel: «Wir wollen ein modernes, hybrides Lehrmittel mit zeitgemässen Rezepten servieren, das weiterhin vielen Generationen Freude am Kochen bereitet», erzählt Projektleiterin Bettina Biedermann vom Schulverlag plus.

 

Sie hat dafür nebst dem internen Verlagsteam eine breite Equipe für die Print und digitale Version aufgestellt: Rund 6 Autorinnen und Autoren mit unterschiedlichen Ausrichtungen, ein Begleitgremium aus weiteren 6 Personen mit Schwerpunkt Didaktik sowie weitere Fachpersonen aus den Bereichen Programmierung, Grafik, Fotografie, Sprachdienstleistung und Produktion.

 

 

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Ein Kochbuch macht Schule

Der Zopf gehört so selbstverständlich zum Sonntag, wie der Tiptopf in die Schulküche. Deshalb begeben wir uns mitten an den Ort des Geschehens und wollen wissen, wie motiviert Schülerinnen und Schüler sind, wenn es ums Kochen und Backen geht? «Die meisten kommen sehr gerne in die Kochschule, weil sie hier mit den Händen arbeiten können. Das ist ein willkommener Ausgleich zu den kopflastigen Fächern», erzählt Kochschullehrerin Ursi Streiff.

 

Und wie kommt die typische Landesküche bei den Jungen an? «Vor etwa fünfzehn Jahren gab es eine Phase, wo man altbewährte Gerichte nicht mehr kannte. Diese kommen wieder auf. Speck mit Bohnen, Rösti mit Bratwurst sowie Älplermagronen finden meine heutigen Schülerinnen und Schüler klasse», beobachtet Ursi Streiff. Sie ist überzeugt, dass heute viele wieder klassische Rezepte kennen und beispielsweise wissen, wie man einen Zopf macht.

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Nun mal Hand aufs Herz: Wissen Sie noch, wie man einen Zopf richtig flechtet? Für alle, die jetzt ins Grübeln geraten – hier darf gespickt werden:

So schmecken Erfolgsmomente

Jemand der den Dreh bereits raus hat ist Samuel Umiker. «Was ich im Unterricht gelernt habe, koche ich ab und zu auch gerne Zuhause nach», erzählt er. So überrascht er beispielsweise seine Eltern mit einem feinen Sonntagszopf. Wir durften bei seinem ersten Versuch in der heimischen Küche mit dabei sein und das Resultat des frischgebackenen Meisters begutachten.

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Ein Kochbuch fürs Leben

Wie ein guter Zopf, werden auch die digitale und Print Version des neuen Tiptopfs miteinander verflechtet sein. Damit das Kochbuch weiterhin über Generationen bestand haben kann und über die Kochschule hinaus ins Leben mitgenommen wird – etwa in die erste Wohnung oder in die eigene Familie, wo neue Kapitel und Kochmomente entstehen.